
Radio-Interview mit RA Dr. Bahr zur Glücksspielsucht
Ein “Extra”-Podcast außerhalb der normalen Reihe:
Michael Norden und Thomas Steinbrecher, Moderatoren von TIDE 96.0, haben vor kurzem in ihrer Sendung “Sprachrohr, wir reden über alles” RA Dr. Bahr und den bekannten Psychiater Prof. Dr. Iver Hand von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Hamburg, eingeladen, um über Glücksspielrecht und Glücksspielsucht zu sprechen.
Der Podcast enthält einen 30-minütigen Ausschnitt der einstündigen Sendung.
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Chefkater sagt am Feb 7, 2007 @ 06:24 PM:
Die Frage, die im Interview gestellt wurde, war, was hat der Staat von der Änderung bei den Geldspielgeräten bzw. wo bleibt der Spielerschutz.
Auf allen Geräten steht im Kleingedruckten: ... zahlt mindestens 60% der durch die Mehrwertsteuer verminderten Einsätze wieder aus. Aha, bei 19% Mehrwertsteuer bedeutet das, dass bei einem Gerät das pro Spiel 20 Ct. kostet, bei 1 Euro Einsatz fast 1 ganzes Spiel für den Staat gemacht wird (1/5). Durch die Verkürzung des Zeittakts bei Geldspielgeräten von 15 auf 5 Sekunden können also mehr Spiele gemacht werden, woduch der Gewinn des Staates an der Mehrwertsteuer sich natürlich erhöht (bis verdreifacht?).
So gesehen, fördert der Staat so weder den Spielerschutz noch die Automatenindustrie, sondern (wen wunderts) nur sich selber.
Schade das man das Buch nur in der Sendung gewinnen konnte